++++++ Online - Magazin für Kommunikaton, Lebensstil und Individualität ++++++
Leserbriefe/Gästebuch Leserumfrage Ego-Links Archiv Newsletter bestellen Impressum Kontakt FAQ
philosophische Streifzüge
serien
  design by
lexaart.de
©berlinx.de
Klaus-D. Berlin
written by
Dr. Frank Naumann
Bücher von Ego-net.de:
Informieren Sie sich hier
Frank Naumann: Die Kunst des Streitens   Frank Naumann: Kleiner Machiavelli für Überlebenskünstler      Ego-net Buch
 

zur Druckversion

Autofarben
Was der Lack der Karossen über ihre Besitzer verrät

Wer ein Auto kauft, achtet vor allem auf PS, Verbrauch, Sicherheit und Fahrkomfort. Doch die Fachleute wissen: Die Entscheidung hängt viel stärker von Form und Farbe ab, als wir glauben. Und verrät einiges über die Psyche ihrer Fahrer.

Stellen Sie sich vor, Sie finden einen supergünstigen Wagen. Ein unabhängiger Experte bestätigt Ihnen, dass er an die 2000 Euro unter dem Listenpreis liegt. Einziger Nachteil: Seine Farbe ist hellrosa. Würden Sie ihn kaufen?


In einem solchen Fall zögern mehr Kunden, als wenn der Wagen Mängel in der Kurvenlage und beim Bremsen aufweist, dafür aber im schicken Metallic-Blau daherkommt. Schauen wir zu sehr auf Äußerlichkeiten und vernachlässigen die „inneren Werte“ des Wagens? Das Verhalten der Autokäufer zeugt im Gegenteil von Vernunft. Das bewies eine Studie australischer und neuseeländischer Forscher.


Sie überprüften die Unfallstatistik mit dem Ziel herauszufinden, wie man die Zahl von täglich 3000 Verkehrstoten in aller Welt vermindern könne. Was war der wichtigste Faktor, der das Unfallrisiko beeinflusste? Sie ahnen es schon – weder Alkoholkonsum noch Sicherheitsgurt, Alter des Autos, Wetter oder Verkehrslage – sondern die Farbe des Wagens. Silber schnitt am besten ab. Solche Autos waren nur halb so oft in tödliche Unfälle verwickelt wie weiße Autos.


Woher dieser Unterschied? Schließlich unterscheiden sich Silber und Weiß von weitem nicht allzu sehr. Beide bilden helle Farbtupfer in der Landschaft und sind vor dunklem Hintergrund und bei schlechter Sicht gut wahrzunehmen. Der Grund hat mit unseren ererbten Sehgewohnheiten zu tun. Je seltener eine Farbe in der Natur vorkommt, um so größere Wachsamkeit weckt sie, wenn wir ihr dennoch da draußen begegnen. Gold und Silber gelten schon deswegen seit alter Zeit als edle Metalle, weil ihr Glanz eine Ausnahmeerscheinung darstellt.


Das zeigt auch die nach Farben geordnete Unfallstatistik. Silber schnitt doppelt so gut ab wie weiß, gelb, grau, rot und blau. Denn diese Farben kommen gelegentlich in der Natur vor. Noch unfallträchtiger sind grüne, braune und schwarze Fahrzeuge. Kein Wunder, denn das sind die Farben von Gräsern, Bäumen und Nacht. Unser Auge rechnet bei diesen Farben mit stehenden Bestandteilen der Landschaft und nicht mit einem beweglichen Fahrzeug, das sich auf Kollisionskurs befinden könnte.


Lange bevor diese Studie veröffentlicht wurde, haben sich die Autokäufer diesen Risiken angepasst. Während früher graue, rote und blaue Autos die Liste der Erstzulassungen anführten, hat seit 1999 Silbermetallic die Nase vorn. Es folgen Blau, Schwarz, Grün und Rot. Der Grund für diese Vorliebe ist allerdings nicht das Unfallrisiko. Sondern die Psychologie der Farben. Die Wahl der Lieblingsfarbe verrät etwas über die Werte und das Selbstverständnis des Fahrers. Das zeigt die folgende Liste.


Silber: strahlt Eleganz und Statusbewusstsein aus.

Weiß: die Wahl der praktischen, sauberen, handwerklich begabten Fahrer

Gelb: frech, flippig, unkonventionell

Rot: impulsiv, lebensfroh, extravertiert, kontaktfreudig

Blau: zuverlässig, pünktlich, anpassungsfähig

Grün: rustikale Natürlichkeit, unkompliziert und heiter

Schwarz: Autorität und Machtbewusstsein, das lieber im Hintergrund die Fäden zieht.

Januar 2004 © by www.berlinx.de

zur Druckversion

In Partnerschaft mit
Amazon.de

LOVEPOINT - Liebe oder Seitensprung? - Click it

in
bis EUR Zimmer
copyright by Axel Hörnig
Der erste Eindruck  
Kränkungen  
Risiko  
Faulheit  
Diplomatisches Geschick  
Ordnung halten  
Glück  
Mut zum Neubeginn  
Traditionelle Werte aktuell wie nie  
Ziele erreichen  
Autofarben  
Schnelle Tröster  
Benimm ist in  
Messies  
Summer Feeling  
Urlaub und doch nicht erholt  
Mediation  
Gefühl und Vernunft  
Warten  
Mut zum Neuanfang  
Starker Charakter  
Grübeln  
Der Sinn des Lebens  
Energie laden  
Die Alters-Lüge  
Ich find mich toll!  
Erfolgreich in Krisenzeiten  
Pleite – aber mit Niveau  
Provisorisch leben  
Guter Rat gesucht  
Seilschaften  
Resilienz  
Glückstraining  
Das Loha-Prinzip  
Mut  
Mächtiger als der stärkste Wille  
Verlieren will gelernt sein  
Neugier  
Außergewöhnlich oder Mittelmaß  
Erröten  
Illusionen  
Gerüchte  
Nie mehr faule Ausreden!  
Die Kunst des Lächelns  
Fluchen  
Intuition  
Sündigen  
Lebensziele  
Authentizität  
Erholung  
Zu früh gefreut, zu spät bereut  
Wut  
Stolz  
Mentale Fitness  
Langeweile  
Geborgenheit  
Intuitiv entscheiden  
Die Wiederkehr der Werte  
Angst vor der Angst  
Furcht  
Aha-Erlebnis  
Phobien  
Die Einkaufs-Fallen  
Scham  
Sommer­trägheit  
Selbstwertgefühl  
Ego Coaching (I)  
Ego Coaching (II)  
Das Stehauf­männchen-Prinzip  
Weihnachtsstress  
Wünsche  
Respekt  
Gedanken lesen  
Trösten  
Patienten­verfügung  
Die Kunst der Freund­lichkeit  
Ärger mit den Verpa­ckungen  
Der Matthäus-Effekt  
Aufschieberitis  
Der Weihnachts-Knigge  
Entrümpeln  
Die Kunst der Intuition  
K.-o.-Tropfen  
Schulden oder Überfluss?  
Bald hab ich Urlaub!  
Verzeihen  
Intrige  
Konzentration  
Die Fünf-Minuten-Oase  
Kontakt gesucht  
Neugier  
Ihr guter Ruf (I)  
Ihr guter Ruf (II)  
Macht gewinnen  
12 gute Vorsätze zum neuen Jahr  
Raus aus den Federn!  
Ratschläge erteilen  
Nein sagen  
Schulden machen  
Hochsensibel  
Weihnachtswissen  
Frühling  für die Seele  
Das perfekte Gedächtnis (I)  
Das perfekte Gedächtnis (II)  
Schadenfreude  
Clever schenken  
Mit Dingen reden  
Weinen lernen  
Deppen-Alarm  
Ab heute will ich mich ändern  
Kopfkino  
Knete, Mäuse und Moneten  
zum Seitenanfang zur Startseite Archiv Newsletter bestellen Impressum Kontakt FAQ
 
zurück zur Startseite